Der freie JournalistNachrichten laut gedacht
 

Literatur

Auf dieser Seite finden Sie Geschichten und Gedichte von mir:


[ FÜR MEINEN VATER ]

Wie gerne, würde ich noch einmal deine Stimme hören!
Wie gerne, würde ich dich noch einmal beim Mittagsschlaf stören!
Wie sehr, vermisse ich dein Rufen nach meinem Namen!
Wie sehr, wünschte ich, ich könnte dich noch einmal umarmen!

Wie laut möchte ich noch einmal die Bouzouki erklingen lassen!
Wie laut möchte ich dein Singen, dabei nicht verpassen!
Wie laut schreit mein Herz an so manchem Tag nach dir!
Ach Papa, ich wünschte einfach, du wärst noch hier!


[ DER TOD ]

Stark muss ich sein, an jedem Tag,
doch hör, oh Schicksal was ich dir sag,
wenn es zu Hause abends Stille wird,
so dass man jedes leise Wimmern hört,
dann fängt mein Herz an zu weinen,
so laut, das würde man von ihm niemals meinen!
Es schreit "Wo bist du nur, ich vermiss dich so"
und dann bin ich wahrhaftig nicht mehr froh,
dann bin ich nicht stark, sondern schwach
und liege traurig über Stunden wach.
Ich habe dich verloren, du fehlst mir so sehr,
ich rufe und schreie "Komm wieder her",
doch du bist fort für alle Zeit,
der Tod hat uns für immer entzweit.

Aber in meinem Herzen wirst du niemals sterben,
die Erinnerungen an dich werden meine Kinder noch erben,
so wische die Tränen ich mir aus dem Gesicht
und siehe der Mond spendet mir ein warmes Licht
Hör oh Schicksal, was ich dir hier sag,
morgen schon, da bin ich wieder stark,
denn Erinnerungen leben in uns auf alle Zeit,
es gibt niemanden der sie und mich jemals entzweit.

Der kleine Kobold

Eine Weihnachtsgeschichte nicht nur für Kinder


Was war denn hier los?. Der kleine, grüne Kobold traute seinen Augen nicht. Es war doch Dezember, oder etwa nicht? Natürlich war es Dezember. Es war immer Dezember wenn er und seine Freunde sich bei dem alten Haus des Weihnachtsmannes trafen, um dort mit ihm die Geschenke für die Kinder zu verpacken! Schon aus weiter Ferne konnte man Jahr für Jahr die Stimmen der Elfen und Kobolde hören, wie sie aufgeregte lachten, tanzten und sangen. Aber dieses Mal, da war es toten Still hier, denn es war außer ihm, einem kleinen, grünen Kobold, überhaupt niemand da!  Er kratzte sich am Kopf.  Was sollte das denn? Hatte er sich im Tag oder gar im Monat geirrt? Nein, ganz bestimmt hatte er das nicht. 

Aber, wo waren denn dann alle? Er schüttelte den Kopf.

Langsam tapste er durch den tiefen Schnee zu der großen, alten Haustür des Weihnachtsmannes. Die stand eigentlich immer weit offen, die Fluren waren beleuchtet und es gab leckere Kekse für die Ankömmlinge, aber auch sie war dieses Jahr einfach verschlossen und von dickem Schnee bedeckt. Es dauerte eine ganze Weile bis er sie freigeschaufelt hatte. Das Haus war tatsächlich zu, also so richtig zu und ihn ihm war auch niemand zu sehen. Nur ein kleiner Zettel hing in der Mitte des Türfensters. Der grüne Kobold las mit großen Augen: 

„Liebe Freunde, nach vielen, vielen Jahren, mache ich in diesem Jahr zum ersten Mal an Weihnachten mit meinen Elfen Urlaub. Wer diesen Zettel als Erster liest, der muss in diesem Jahr für die Geschenke sorgen. Meine Renntiere stehen für euch an Weihnachten im Stahl. Liebe Grüße und frohe Weihnachten, der Weihnachtsmann“.

Bitte was? Der Kobold schüttelte den Kopf. Dabei fiel ihm der Schnee seines Zipfels direkt ins Gesicht. Er musste niesen und schüttelte erneut seinen Kopf. Er konnte nicht glauben, was er da las. Das konnte doch nicht wahr sein. Sollte der Weihnachtsmann wirklich in den Urlaub gefahren sein? An Weihnachten? Und … und sollte wirklich er, ein kleiner Kobold, nun für all die Geschenke sorgen? Er schüttelte erneut den Kopf. Das gefiel ihm nicht. Das gefiel ihm überhaupt nicht. Er hatte sogar etwas Angst. Wie bitte, sollte er das denn machen? Geschockt setzte er sich in den Schnee. Der alte Weihnachtsmann musste verrückt geworden sein. Ja, ganz bestimmt sogar. Der Kobold schüttelte erneut den Kopf. Der alte Schottelbart war doch wohl völlig durchgedreht. Oh, wenn der hier jemals wieder auftauchen würde, dann, ja dann, dann würde er ihm aber die Meinung sagen. So ein Blödmann. 

Aber, es half alles nichts. Weihnachten durfte auf keinen Fall ausfallen. Ihm war klar, er brauchte Hilfe. Alleine konnte er das niemals schaffen. Aber wer sollte ihm helfen? Er kramte sein Handy aus der Tasche und blätterte in seinem Telefonbuch. Das Rotkäppchen? Nein, das hatte ja nicht mal das Essen zu seiner Großmutter bringen können, ohne dass das beinahe in einer Katastrophe geändert wäre! Rapunzel? Sicher nicht, die stand morgens doch viel zu lange vor dem Spiegel um ihre Haare zu kämen! Vielleicht Hänsel und Gretel? Nein, auch die nicht, die waren doch selbst noch Kinder und freuten sich auf den Weihnachtsmann. Da musste es doch noch wen anders geben! Er blätterte weiter. 

 „Ha! Ich hab´s!" rief der Kobold dann begeistert auf. "Mensch, dass ich da nicht gleich drauf gekommen bin - DER NIKOLAUS." Ja, natürlich! Der Typ war doch ne Sensation. Der tauchte weltweit am 6. Dezember auf, packte den Kinder irgendwelches Zeug in die Schuhe und hatte auch noch Zeit, Milch und Kekse zu essen. Wenn der nicht Weihnachten retten konnte, wer dann? Es gab nur diese eine Lösung. "Den ruf ich an“ freute sich der Kobold. 

Gesagt getan, wählte er die Nummer der Nikolaus ging auch sofort an sein Handy.  „Ich halt es doch im Kopf nicht aus, wer stört mich, hier ist der Nikolaus?". Oh, der klang aber nicht sehr freundlich. Der Kobold atmete tief durch. „Ehm, ja … also … hier ist Kobold“ antwortete der Kobold „du weißt schon, Kobold vom Weihnachtsmann. Der kleine, grüne Typ mit der netten Stimme und den flinken Fingern, das bin ich! Ja und ich rufe dich, weil, also, nun es ist so, dass . . . also, der Weihnachtsmann ist im Urlaub und ich muss, die Geschenke zu den Kindern bringen. Hilfst du mir?“ fragte er mit zitternder Stimme.

„Wie, der Weihnachtsmann ist im Urlaub?" fragte der Nikolaus mit aufgebrachter Stimme.  " Das ist doch wohl ein Scherz." "Nö" antwortete der Kobold, "ist leider wahr." Der Nikolaus seufzte laut auf. "Dem Mann ist aber schon klar, dass ich den Job schon viel länger mache als er? Ich war noch nie, hörst du, noch nie, also niemals - nie - nicht, irgendwie, irgendwo, in irgendeinem Urlaub! Sag dem Mann das, wenn du mit ihm sprichst. Wie viele Helfer hast du denn schon? Also wie viele Leute?" "Oh", antwortete der Kobold, "da mache dir mal kein Sorgen, ich habe schon ganz, ganz viele Leute. Mit dir sind wir genau, ehm zwei Leute, das ist doch schon mal prima, oder nicht?" Der Nikolaus musste laut lachen. "Du bist echt ne Marke, Kobold. Ach, warum nicht? Ich mach den Blödsinn mit. Ich bin dabei!" Der Kobold jubelte. "Oh, das ist toll! Vielen, vielen Dank!" "Ja, schon gut" lachte der Nikolaus. "Aber wir brauchen noch mehr Leute, rufe mal den dicken Amerikaner an, den SANTA CLAUS, der hilft uns bestimmt auch und versuche auch mal bei dem Franzosen, dem PERE NOEL, der kann auch schnell zu uns rüber kommen. “ „Ok“ rief der Kobold begeistert „die rufe ich alle an, das mache ich!"

Auf einmal hatte der kleine Kobold gar keine Angst mehr. Er rief Einen nach dem Anderen an und alle versprachen, zu kommen und ihm zu helfen! Er wusste schon gar nicht mehr, wie viele Leute er eigentlich angerufen hatte, als er in seinem Telefon den Namen „Osterhase“ las. Er überlegte. Der Osterhase war irgendwie ein irrer Typ. Der war immer verdammt schnell unterwegs, wenn es um Geschenke ging. Der hatte Ahnung, war aber auch etwas durchgeknallt. Wenn der alte Weihnachtsmann hier am Nordpol die Geschenke verpackte und es überall auf der Welt Weihnachten wurde, dann legte sich dieser verrückte Hase einfach schlafen. Aber, so dachte der Kobold bei sich, Schlafende kann man ja auch wecken. Er musste ihn einfach anrufen.

Gesagt getan klingelte einige Sekunden später also auch bei dem Osterhasen das Telefon. Es klingelte, klingelte und klingelte. „22, 23, 24 …“ der Kobold schüttelte mal wieder den Kopf und zählte jedes Klingeln laut mit. „Mensch wie lange braucht denn der, um an sein blödes Telefon zu gehen“. Es klingelte noch 50 Mal, bis endlich eine müde und verschlafene Stimme sich meldete: „Sind die Ostereier bunt und die Vögel in ihrem Nest, dann mach ich euch freudig und frei den Rest! ich bin der Star auf dem Rasen, guten Tag, sie sprechen mit dem Osterhasen“. „Toll“ seufzte der Kobold "Fans langweiliger Gedichte machen gerade bestimmt ein Luftsprung vor Begeisterung. Sag mal, was hast du denn für ein Handy, dass du gar nicht hörst, wenn es klingelt?" Der Osterhose gähnte. "Na, was denkst du denn, was ich für ein Handy habe? Ist doch wohl klar, dass der Osterhase mit einem Ei-Phone unterwegs ist, du verstehst den Witz? Osterhase und Ei? Also Ei-Phone". Der Kobold, ihr ahnt es schon, schüttelte mal wieder seinen Kopf. Dieser Osterhase war ja noch bekloppter als er dachte. "Also, du da, mit deinem Ei-Phone. Hier ist der Kobold und es dreht sich um Weihnachten, weil der Weihnacht . . . " "Moment" der Osterhase fiel dem kleinen Kobold direkt ins Wort. “ Wieso Weihnachten, was für Weihnachten? Wie Weihnachten?“ Der Osterhase klang auf einmal gar nicht mehr so müde „Weihnachten? Wieso Weihnachten? Welchen Monat haben wir?“ „Ehm Dezember!“ antwortete der Kobold. „Dezember?“ erwiderte der Osterhase „Du rufst mich im Dezember an? Im Dezember? Was ist los mit dir KLOHOLD, bist du mit dem Kopf gegen einen Christbaum gelaufen? Jedes Kind weiß, dass ich im Winter schlafe und das bis zum Frühling. Ich hätte noch mindestens drei Monate schlafen können und, du weckst mich? Auch noch wegen so etwas unwichtigen wie Weihnachten?“ "Ich weiß, aber Hase, Weihnachten ist doch nicht unwichtig, da machen wir doch den Kindern Freude mit Geschenken und …“ der Kobold versuchte alles, den Osterhasen zu beruhigen. Doch der wurde von Minute zu Minute wacher und lauter. „Wir?“ fragte der jetzt mit einem doch merklich ernsteren Ton „Wer ist denn wir? Wir? Sagtest du wir? Meintest du so etwas wie du und ich? Das kannst dir knicken! Das kannst du vergessen! Im Leben nicht! Nein, nein und nochmals nein! Ich mache da gerade mal gar nichts, weil ich kümmere mich um Ostern und der Weihnachtsmann – du kennst ihn vielleicht, so ein alter Mann mit weißen Haaren – der kümmert sich um Weihnachten.“ „Ja, aber das ist doch“ entgegnete der Kobold nun auch lauter „der Weihnachtsmann ist nicht da und wir brauchen dich.“ Das wiederum gefiel dem Osterhasen. Er liebte es, wenn er hörte, dass man ihn brauchte. „Na gut, du KLOHOLD, ich helfe dir und komme.“ Der Kobold atmete auf und rief begeistert: „Oh, ich danke dir. Und ich hätte auch noch eine andere Bitte, du hast doch so große und schöne Ohren, dann nenn mich doch bitte auch bei meinem Namen, ich heiße Kobold und nicht KLOHOLD.“ Nun mussten beide lachen.

Einige Tage später war die Ruhe am Nordpol vorbei. Das große Haus des Weihnachtsmannes war vom Schnee befreit worden, die große Lichterkette rund um das Haus angeschaltet und der Urlaubszettel von der Tür entfernt. Weihnachtshelden aus der ganzen Welt waren nun fleißig damit beschäftigt, die Geschenke für die Kinder zu verpacken und in das große Zentrallager des Weihnachtsmannes zu transportieren. Der kleine Kobold war stolz auf sich und auf das, was er geschafft hatte. Er hatte Weihnachten wirklich gerettet. Hach, er freute sich. Gerade wollte er sich voller Stolz selber auf die Schulter klopfen, da betrat aufgeregt der Nikolaus das Büro des Weihnachtsmannes. „Kobold, wir müssen reden“ rief er sichtlich aufgeregt und wütend. „Oh Nikolaus, was ist denn los?“ fragte der kleine Kobold, der diese plötzliche Aufregung gar nicht verstehen konnte. Der Nikolaus haute mit der Faust auf den Tisch. „Kobold, unter uns ist ein Dieb!“ „Ein Dieb?“ der Kobold hatte wohl nicht richtig gehört „Aber Nikolaus, das ist doch völlig unmöglich.“ „Ist es nicht“ antwortete er „ich weiß es genau und auch die anderen Kobolde wissen es. Aus unserem Lager fehlen Geschenke!“ „Wie viele Geschenke?“ der Kobold konnte es immer noch nicht glauben. „Im Moment sind es genau 10.293 Geschenke!“ „WAS?“ der Kobold erschrak „10.293 Geschenke, das ist eine Katastrophe.“ „Das ist“ entgegnete der Nikolaus „das kriegen wir auf keinen Fall bis Weihnachten mehr hin und ich gebe zu, so kann ich auch nicht arbeiten. Ich beschenke Kinder, ich will Kindern etwas Gutes tun, ich kann nicht mit irgendwelchen Wesen arbeiten, die das nicht wollen.“ Der Kobold nickte. Der Nikolaus hatte Recht, das ging wirklich nicht und das war wirklich eine Bedrohung für Weihnachten. Der Kobold überlegte ….

Kurz entschlossen trommelte er alle 247 Helfer im Lager zusammen. Er stellte sich auf das oberste aller Geschenke, so dass alle ihn sehen konnten und rief „Liebe Freunde, ich danke euch allen, dass ihr hier seid und mir helfen wollt. Ihr helft mir, dem Weihnachtsmann und all den Kindern auf der Welt, die sich auf Weihnachten freuen, aber … wir haben ein Problem. Es verschwinden hier wie durch Zauberei Geschenke und ich möchte den, der die Geschenke genommen hat, bitten mir offen und ehrlich zu sagen, warum er das getan hat und zwar jetzt sofort.“

Urplötzlich war es totenstill in dem so großen und riesigen Lager. „Ich höre“ rief der Kobold erneut „ich höre und warte jetzt auf eine Antwort. Wer von euch war das?“ Er versuchte ernst zu klingen, doch die hohe und piepsige Stimme machte den kleinen Kobold noch immer sympathisch und liebenswürdig. „Wenn derjenige der das war jetzt spricht, dann gibt es keinen Ärger!“ rief er jetzt erneut, darauf hoffend, endlich eine Antwort zu bekommen und in der Tat, irgendwo aus der Menge erklang leise ein: „Ich war es“. Es war die Stimme des Osterhasen der sich, den Kopf nach unten gesenkt, nach vorne zu dem Kobold drängelte. „Ich bin es gewesen“ sagte er nun noch einmal und dabei liefen dem kleinen Hasen die Tränen. „Du?“ der Kobold war entsetzt „Du warst es, Osterhase? Ja, aber wieso und warum denn?“ „Naja“ antwortete der sichtlich betrübte Hase „ich habe doch keine Ahnung wie euer Weihnachten funktioniert, ich schlafe da normalerweise und ich habe gedacht, es ist so wie an Ostern!“ „Aber an Ostern klaut man doch keine Geschenke“ der Kobold war immer noch entsetzt über das, was er dort hörte. „Nein“ sagte der Hase „aber man versteckt sie. Ich habe die fertigen Geschenke genommen und versteckt.“ „Oh Hase“ rief der Nikolaus mit einem breiten Lachen im Gesicht, „das ist so doof, dass es schon wieder lustig ist. Nein Hase, wir verstecken an Weihnachten keine Geschenke und wenn dann nur in Schuhe“. Nun mussten alle lachen, auch der Kobold war sichtlich erleichtert. „Also Hase, ab sofort nimmst du keine Geschenke mehr weg“ rief er „und du zeigst den anderen Kobolden wo du die Geschenke versteckt hast, damit wir sie zurückholen können und bitte, du versteckst sie nie wieder, auch nicht in Schuhen.“ Der Hase versprach es und so dann wurde gemacht, was der Kobold gesprochen hatte.

Einige Tage später war dann auch endlich Weihnachten. Nach vielen, vielen Stunden Arbeit machte sich der letzte Schlitten mit Renntieren auf den Weg zu den Kindern. Es war Zeit sich zu verabschieden. SANTA CLAUS, PERE NOEL, DER NIKOLAUS und zahlreiche andere Helfer und Kobolde verabschiedeten sich und wenige Minuten später war es am Nordpol wieder so still, wie als der Kobold vor einigen Wochen hier angekommen war. Froh und glücklich, Weihnachten gerettet zu haben, schlenderte der kleine Held noch ein letztes Mal durch die vielen Räume des Hauses vom Weihnachtsmann, ehe er als Letzter die Türe verschließen und auch gehen wollte. Er hatte gerade den Schlüssel in die Tür gesteckt als er eine tiefe und dunkle Stimme hinter sich hörte. „HOHOHO, wo willst du denn hin?“ Der Kobold erschrak. Es gab niemanden der so laut und so herrlich HOHOHO rufen konnte wie der Weihnachtsmann. Der Kobold drehte sich aufgeregt um und tatsächlich, er war es, der Weihnachtsmann. „Weihnachtsmann“ rief der Kobold „du bist wieder da. Juhu. Aber was machst du denn hier, bist du nicht mehr in deinem Urlaub?“ „Nein, ich bin wieder zurück“ antwortete der Weihnachtsmann mit seiner so tiefen Stimme „und weißt du auch warum? Weil heute Weihnachten ist und weil auch du Weihnachten hast. Ich habe dich die ganze Zeit durch meine magische Glaskugel beobachtet und ich hatte mit dir und deinen Helfern so viel Spaß, oh ich danke dir. Besonders der Osterhase hat mich zum Lachen gebracht. Und als Dankeschön überreiche ich dir heute den goldenen Schlüssel zu meinem Haus, du bist ab heute offiziell ein Weihnachts-Kobold.“ Der Kobold lachte und gemeinsamen riefen sie: „HOHOHO, FROHE WEIHNACHTEN“.